Meine Schreibmaschinen

Meine erste Schreibmaschine war eine Olympia Monika, eine Reiseschreibmaschine im Koffer. Die war aber von meinen Eltern geliehen.

Während meines Zivildienstes habe ich eine Triumph Matura Super gekauft, eine Büroschreibmaschine mit relativ großer Schrift. Aber wegen der vielen Extras (sechs Tabulatoren, Auswurfhebel, Stechwalze) benutzte ich sie gerne und habe sie gepflegt und lackiert (natürlich in meiner Lieblingsfarbe Orange (RAL 2000), wie später meinen Mercedes 200 D).

Als nächstes erwarb ich noch eine Siemag Meisterin, zwar nicht mit den genannten Extras, aber mit zwei Wagen. Wie sich herausstellte, war sie in noch besserem Zustand und hatte kleinere Buchstaben und einen leichteren Anschlag. Dadurch wurde sie meine Favoritin, allerdings nicht angestrichen. Ihr Tabulator war nur einfach, aber beim Farbband konnt man drei Farben einstellen (solche Bänder hatte ich aber nicht) und für verhakte Typenhebel gab es rechts einen Rückstellknopf, so daß BenutzerInnen sich nicht die Finger schmutzig machen müssen.

Zu beiden Maschinen erwarb ich noch Varianten.

Diese elektrische Triumph Matura war schon defekt und bleibt es auch, mir reicht das Design. Die meisten Schreibmaschinen habe ich zudem nicht mehr in meiner Wohnung untergebracht.

Hier ist mit etwas Mühe eine sehr breite Triumph Matura von hinten zu erkennen, daneben eine normale, aber etwas ältere als die angestrichene.

Originale Abdeckungen sind wahrscheinlich auch wertvoll, diese sind aber teils nicht passend, teils gerissen. Rechts stehen zwei Siemag-Maschinen, darunter die oben gezeigte mit den beiden Wagen. Die braunen Bände sind Lenins gesammelte Werke.

So, nun habt ihr alle ausgelagerten gesehen.

Meine letzte Erwerbung ist zugleich die älteste, nämlich eine Wanderer Continental. Sie kostete 50 DM und war fast noch funktionsfähig. Nur das Leinenband, das den Wagen zurückzieht, mußte wieder eingehängt werden.

In Potsdam habe ich 1990 noch ein Schreibmaschinengeschäft mit Wanderer-Werbung gefunden. Darüber berichte ich in meiner DDR-Sammlung (Wanderer in Potsdam.

Surftipp 38/2000
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